Fr. 19.3. Aufbau Ost: AFA Soliparty für M.V. plus Infoveranstaltung

19.03.  Rote Flora Soli-Party: „from the coast to the crowd“ plus Infoveranstaltung

Im mittlerweile vierten Jahr in Folge veranstalten am 19.03. Aktivist_innen aus Hamburg gemeinsam mit Antifagruppen aus Mecklenburg-Vorpommern, eine Mischung aus Soliparty und Infoveranstaltung. Auch dieses Mal geht es darum, zuerst auf einer inhaltlichen Veranstaltung über die Situation im „wilden Osten“ zu informieren und zu diskutieren, um dannach gemeinsam mit Acts, DJanes und DJ’s aus Hamburg Bremen und Rostock, solidarisch für Antifaarbeit in Mecklenburg-Vorpommern zu feiern und zu tanzen.
Wir halten es für wichtig die Strukturen aus Mecklenburg-Vorpommern zu stärken und in Hamburg Interesse für diese und ähnliche Regionen zu wecken. Eine personell extrem starke rechte Szene in MV, die NPD die voraussichtlich auch noch nach der nächsten Landtagswahl 2011 im Schweriner Parlament sitzen wird und Übergriffe wie der in Pölchow 2007 (Infos zum aktuellen Prozess vorm Rostocker Landgericht unter: https://systemausfall.org/~poelchow-prozess/), sind es dabei, die der wachsenden Bedeutung einer Antifaarbeit über Landesgrenzen hinaus Nachdruck verleihen.

Deshalb:

19.00 Infoveranstaltung: “Alle hassen die Zigeuner” - Das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen (1992) im Blickwinkel des Antiziganismus

22.00 „from the coast to the crowd“ große Atifa-Soliparty auf zwei Ebenen: 80er/90er und Electro. Einen Gratis Sekt für jeden Gast bis 23Uhr. Have Fun!

Sa. 13.03. Gemeinsame Anreise nach Kiel - Solidarität gegen Nazis, Bullen und…

Treffpunkt für die gemeinsame Anreise aus Hamburg per Zug:

Samstag 13.03. - 11.45 Uhr vor dem Reisezentrum - Zug um 12.20 Gleis 7a

Die Demo in Kiel geht direkt am Bahnhof um 14 Uhr los.

Mehr Infos: http://www.antifa-kiel.org/

27.03.2010: Mut zur Lücke! - Lübeck

Mut zur Lücke!

Am 27. März 2010 planen Nazis aus NPD und ‘Freien Kameradschaften’ zum mittlerweile fünften Mal in Folge ihren geschichtsrevisionistischen „Gedenkmarsch“ unter dem Motto „Bomben für den Frieden?“ in Lübeck durchzuführen. Beabsichtigt wird - nach dem Vorbild ‘Dresden’ - unter anderem eine auch für bürgerliche Kreise anknüpfungsfähige Trauerinszenierung zu etablieren.

Auch wenn innerhalb der umworbenen bürgerlichen Kreise Lübecks eine tatsächliche Ablehnung gegenüber diesem Bestreben zu erkennen ist, darf ein solcher Aufmarsch von seinen Auswirkungen nicht unterschätzt werden. Denn neben dem Versuch in breitere gesellschaftliche Kreise hinein zu wirken,  wirken erfolgreich durchgeführte Nazi-Aufmärsche auch sinn- und identitätsstiftend für die TeilnehmerInnen, verstärken die Wahrnehmung der eigenen Wirkungsmacht und leisten damit einem steigenden Selbstvertrauen der Nazi-Szene Vorschub. Dem gilt es, einen entschlossenen antifaschistischen Widerstand entgegen zu setzen.

13.3.2010 -YOU’LL NEVER WALK ALONE! - Kiel

YOU’LL NEVER WALK ALONE! 

Solidarität mit der Alten Meierei und allen Betroffenen faschistischer Gewalt!
Nazistrukturen in Kiel und andernorts zerschlagen - linke Gegenkultur stärken!

Demonstration | 13.3.2010 | 14.00 Uhr | Bahnhofsvorplatz | Kiel

In der Nacht zum 20. Januar 2010 wurde das linke Kultur- und Wohnprojekt Alte Meierei in Kiel mit scharfer Munition beschossen. Mindestens zwei Schüsse wurden auf ein beleuchtetes Fenster des Wohnbereichs abgefeuert. Die Projektile durchschlugen das Fenster und trafen die Decke des Zimmers.
Eine Person, die sich zeitgleich in dem Raum aufhielt blieb glücklicherweise unverletzt.

Wir rufen Euch dazu auf, Fahrt gemeinsam mit uns nach Kiel! Mehr Info: www.antifa-kiel.org | www.altemeierei.de

5.2. Antifa-Soliparty - Dresden Calling

Über den geplanten und in seinen Dimensionen erschreckend einzigartigen Nazi-Aufmarsch in Dresden am 13.02. noch viele Worte zu verlieren, halten wir an dieser Stelle für überflüssig:
Hinfahren, blockieren, verhindern!

Auch praktischer Antifaschismus ist nicht immer ganz umsonst zu haben - euer support ist gefragt!! Deshalb im Anschluß an die Veranstaltung im Antifa-Cafè ab zur:

Dresden Calling

Antifa-Soliparty
Techno, Minimal, Electro, Après Ski

Main Floor: Techno, Minimal, Electro
X & Y [molasses tomorrow will be cognac]
Woofer [HH]
Addicted [Malaria]
Marcus Carp [Acker Rec.]
Zoran Zupanic [Planeten und Blumen, phil e]
Felix Swampland [subspAce]

II. Floor: Après Ski - Mein Snowboard ist wichtiger als Deutschland / BRAVOröse Hits
1992 bis 20XX
DJ Schneeflocke [Popraghandi DJ-Team]

Einlass: 22:30 Uhr ROTE FLORA

05.02. Antifa Cafe zu Dresden

Freitag, 05.02. – geöffnet ab 19:00, Veranstaltungsbeginn gegen 20:00

Gegen den Naziaufmarsch am 13.02. in Dresden!

2010 jährt sich die von den Nazis als „Alliierter Bombenholocaust“ propagierte Bombardierung Dresdens zum 65. Mal.
Mit einer TeilnehmerInnenzahl von ca. 7.000 Alt- und Neonazis 2009 zählt dieser seit über 10 Jahren stattfindende Naziaufmarsch zu einem der größten Europas. Das bundesweit organisierte linksradikale Bündnis „No Pasaran!“ ruft wie bereits 2009 zu einem breitgefächerten Gegenkonzept auf mit dem Ziel, diesen Aufmarsch nachhaltig zu unterbinden. Neben dem vielseitigen Protest auf der Strasse geht es auch um eine linksradikale inhaltliche Besetzung des Themas, um der gesamtgesellschaftlich Tendenz der Geschichtsverdrehung entgegenzuwirken – der Mentalität der Schlußstrichpolitik muss eine linksradikale Alternative entgegengesetzt werden.
Auch 65 Jahre nach der Befreiung durch die Alliierten steht fest: deutsche Täter sind keine Opfer.

Infos zum Naziaufmarsch und zu antifaschistischen Gegenaktivitäten (sowie zu einer gemeinsamen Anfahrt zu diesen) bekommt ihr am 05.02. im Antifa-Cafè.

Hafen-VoKü, Hafenstrasse 116, 20359 Hamburg

Auch ganz interessant: antifainfo.de

14.3. KC Konzert verhindern! Good night Nazirock!

Kein Konzert der rechten Band
Kategorie C– Hungrige Wölfe

Stets ist die 1997 gegründete Band Kategorie C – Hungrige Wölfe aus Bremen darum bemüht, sich
als unpolitisch darzustellen. Doch ihre Geschichte, ihre Mitglieder wie auch ihre Texte beweisen
immer wieder aufs Neue Überschneidungen zur extrem rechten Szene.
So wurden die beiden ersten Alben bei dem Rechts-Rock-Label Rock-O-Rama und das dritte Album
von 2001 ebenfalls bei einem Rechts-Rock-Label, PC-Records, veröffentlicht. Letzteres gehört zum
Umfeld der neonazistischen Hooligan-Gruppe HooNaRa.
Zum Sampler „Zu Gast bei UNS“ für die Fußball-WM 2006 in Deutschland steuerten sie den
nationalistischen und rassistischen Song „Deutschland dein Trikot“ bei. Nach der Veröffentlichung
im Mai 2006 wurde die CD bereits zwei Monate später wegen der „öffentlichen Aufforderung zu
Straftaten sowie Gewaltdarstellungen“ bundesweit beschlagnahmt.
Am 21.10. desselben Jahres spielten Kategorie C zusammen mit anderen rechten Bands im Rahmen
eines Neonazi-Aufmarsches in Berlin. Aufhänger für diesen Aufmarsch war die Inhaftierung des
Sängers Michael Regener der bekannten Rechts-Rock-Band Landser aufgrund ihrer Einstufung als
kriminelle Vereinigung durch den Bundesgerichtshof 2005.
So sehr sich die Band auch als „politisch neutral“ verstehen mag, zeigt gerade die Biographie durch
den Sänger Hannes Ostendorf wie gering der Wahrheitsgehalt dieser Äußerung ist. Als langjähriger
Aktivist der Bremer Neonaziszene war er am 03.10.1991 an einem Brandanschlag auf eine
Flüchtlingsunterkunft beteiligt, wofür er 1992 rechtskräftig verurteilt worden ist. Sein Bruder
Henrik Ostendorf wiederum ist NPD- und Blood&Honour-Aktivist. Hannes extrem rechtes
Gedankengut spiegelt sich in der aus dem Blood&Honour-Umfeld stammenden Band Nahkampf
wider, in der er als Sänger aktiv war. Zudem sang er in der ebenfalls rechten Band Endstufe.
Allen Beteuerungen zum Trotz ist Kategorie C – Hungrige Wölfe nicht als unpolitische Band zu
betrachten. Weder geht sie reflektiert mit ihrer Vergangenheit um, noch zeigt sie aktuell im Werben
für die rechte Modemarke Erik&Sons das Gegenteil. Und so wird auch das Publikum dominiert von
Neonazis.
Musik mit rassistischen, antisemitischen und häufig offen neonazistischen Botschaften wird
bewusst dafür genutzt, gerade jungen Menschen die Ideologie der extremen Rechten
nahezubringen.
Lasst uns deutlich machen, dass weder in Hamburg noch anderswo Platz für neonazistisches
Gedankengut ist!
Heraus zur antifaschistischen Kundgebung:
am 14.03.2009, um 16:30
am Seeveplatz/Harburger Bahnhof
Gemeinsame Anfahrt aus Hamburg:
16 Uhr, S- Sternschanze.


Ansonsten fahrt in Gruppen zur Kundgebung und passt aufeinander auf,
da eventuell zeitgleich auch Neonazis anreisen.

3.4. Antifa Cafe: 1.Mai Hannover Teaser

Antifa Cafe im April
1.MAI 2009: SAME SHIT – DIFFERENT CITY…
Auch dieses Jahr wollen wieder Nazis zum Arbeiter_innenkampftag aufmarschieren und ihre verkürzte Kapitalismuskritik, ihr rassistisches Weltbild und ihren Nationalismus auf die Straße tragen. Austragungsort ist diesmal Hannover. Genossen_innen der Antifa Hannover [AAH] werden uns einen ersten Überblick über die antifaschistischen Planungen geben und etwas zum Stand der Neonazi-Aktivitäten sagen. Die Veranstaltung ist ein kleiner Vorgeschmack auf das Wochenende vom 25.-26.4.09: Am Samstag wird eine Tagung zum Thema „Autonome Nationalisten“ stattfinden und am Sonntag gibt es dann eine weitere, große Info- und Mobilisierungsveranstaltung zum 1.Mai, dann mit den aktuellsten Infos aus Hannover und zur gemeinsamen Anreise aus Hamburg.
FREITAG, 3. APRIL, UM 19.30H
IN DER HAFEN-VOKÜ, HAFENSTRASSE 116
HTTP://ANTIFACAFEHAMBURG.BLOGSPORT.DE/

6.3. ANTIFA CAFE: Veranstaltung über die ANTIFASCHISTISCHE AKTION

Copy & Paste vom Antifa Cafe:

Verteidigen, aufbegehren und organisieren
Ein Streifzug durch die jüngere Geschichte und Anfängen der Antifaschistischen Aktion
antifakationlogos
In der Bundesrepublik existieren rund 300 (autonome) Antifagruppen. Jedes Wochenende ist von irgendeiner antifaschistischen Aktion in einer Ecke der Republik zu vernehmen. Sei es eine Gegendemonstration gegen Faschisten, eine Gedenkveranstaltung, eine Filmreihe oder auch eine handgreifliche Auseinandersetzung zwischen (autonomen) Antifas und Rassisten.
Das Symbol der Antifaschistischen Aktion hat sich mittlerweile über ganz Europa ausgebreitet, es wird nach jeweiligem Selbstverständnis in unterschiedlichen Versionen als Bewegungssymbol benutzt.
Ist Antifaschismus eine Verteidigungsstrategie, eine Aktion dagegen oder vielmehr Ausdruck einer grundsätzlichen Haltung des Aufbegehrens, letztlich der Bekämpfung kapitalistischer Ausbeutungsverhältnisse? Das Zurateziehen auch historischer Ansätze antifaschistischer Politik bringt vor allem die Erkenntnis, dass die Diskussion um eine revolutionäre Ausrichtung oder eine Abwehrhaltung stets Teil organisatorischer Bemühungen war. Auch die Frage der Organisierung selbst begleitet die antifaschistische Bewegung immer wieder von Neuem. So bewegt sich auch aktuelles antifaschistisches Handeln zwischen netzwerkartigen Strukturen, bündnismäßiger Organisierung und Organisationsansätzen.
Mit einem reichlich bebilderten Streifzug nähern wir uns in dieser Veranstaltung vergangenen kämperischen Zeiten und brandaktuellen Fragen antifaschistischen Engagements.

Referent: Victor Neuss :: [alb] :: antifaschistische linke berlin
Bildvortrag und Diskussion | Dauer: 1-2 h

Freitag, 6. März, 18h in der Hafen-VoKü, Hafenstrasse 116,
Veranstaltungsbeginn um 18.30h!

¡No pasarán! Gegen die Naziaufmärsche am 13./14. 02. 2009 in Dresden!

Der größte regelmäßige Naziaufmarsch Europas hat sich in den letzten zehn Jahren in Dresden etablieren können. Dabei propagieren inzwischen bis zu 6.000 Nazis die Bombardierung Dresdens als “Alliierten Bombenholocaust” und fordern Rache und Vergeltung, während sie es jedes Mal schaffen, mindestens in Sichtweite der Synagoge vorbei zu demonstrieren. Seitens der Stadt wird regelmäßig der Versuch unternommen, antifaschistischen Widerstand stark zu behindern. Trotzdem haben sich mitunter mehrere tausend Menschen den Nazis in den Weg gestellt. Es bleibt an uns, den Aufmarsch gemeinsam zu verhindern und ihnen die Straße endgültig zu entreißen!

Wir werden nicht länger hinnehmen, dass die Geschichte durch die Nazis verdreht wird!

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

INFOVERANSTALTUNG IN HAMBURG:
Infoveranstaltung zu den Gegenaktivitäten am 14. Februar in Dresden
Freitag, 6. Februar ‘09, 19:30 Uhr
Antifa Cafe, Hafenstr. 116

Busfahrkarten können ab sofort im Buchladen im Schanzenviertel (Schulterblatt) und im Infoladen Schwarzmarkt (Kleiner Schäferkamo 46) gekauft werden!

Next Page »