Verteidigen, aufbegehren und organisieren
Ein Streifzug durch die jüngere Geschichte und Anfängen der Antifaschistischen Aktion
In der Bundesrepublik existieren rund 300 (autonome) Antifagruppen. Jedes Wochenende ist von irgendeiner antifaschistischen Aktion in einer Ecke der Republik zu vernehmen. Sei es eine Gegendemonstration gegen Faschisten, eine Gedenkveranstaltung, eine Filmreihe oder auch eine handgreifliche Auseinandersetzung zwischen (autonomen) Antifas und Rassisten.
Das Symbol der Antifaschistischen Aktion hat sich mittlerweile über ganz Europa ausgebreitet, es wird nach jeweiligem Selbstverständnis in unterschiedlichen Versionen als Bewegungssymbol benutzt.
Ist Antifaschismus eine Verteidigungsstrategie, eine Aktion dagegen oder vielmehr Ausdruck einer grundsätzlichen Haltung des Aufbegehrens, letztlich der Bekämpfung kapitalistischer Ausbeutungsverhältnisse? Das Zurateziehen auch historischer Ansätze antifaschistischer Politik bringt vor allem die Erkenntnis, dass die Diskussion um eine revolutionäre Ausrichtung oder eine Abwehrhaltung stets Teil organisatorischer Bemühungen war. Auch die Frage der Organisierung selbst begleitet die antifaschistische Bewegung immer wieder von Neuem. So bewegt sich auch aktuelles antifaschistisches Handeln zwischen netzwerkartigen Strukturen, bündnismäßiger Organisierung und Organisationsansätzen.
Mit einem reichlich bebilderten Streifzug nähern wir uns in dieser Veranstaltung vergangenen kämperischen Zeiten und brandaktuellen Fragen antifaschistischen Engagements.
Referent: Victor Neuss :: [alb] :: antifaschistische linke berlin
Bildvortrag und Diskussion | Dauer: 1-2 h
Freitag, 6. März, 18h in der Hafen-VoKü, Hafenstrasse 116,
Veranstaltungsbeginn um 18.30h!