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03/02/07 Unbreakable Streetwear - neuer Name, altes SpielVolker Fuchs wieder aktiv Der unscheinbare Laden in der Bürgerweide gegenüber des PennyMarktes zieht kaum Blicke auf sich. Jalousien verdecken die Sicht in den Verkaufsraum, nur zwei T-Shirts sind in der Auslage zu sehen, gelegentlich zeigt sich aber ein Kampfhund an der Tür. Gelangweilt liegt der Ladeninhaber in der Sofaecke. Von Kundschaft fehlt hier weit und breit jede Spur. Doch der Besitzer ist kein Unbekannter: Der Neonazi Volker Fuchs versucht nach seinem Misserfolg mit dem Klamottenladen „Elite-Style/Odin + Freya“ damals in der Talstraße nahe der Reeperbahn nun erneut sein Glück. Und natürlich wieder mit einschlägigen rechten Klamottenmarken, als Beispiel sei Thor-Steinar genannt. Zwar führt das Geschäft jetzt den Namen „Unbreakable Streetwear“, geändert dürfte sich aber kaum etwas. Auch den obligatorischen Hells-Angels-Aufkleber an der Tür hat Fuchs sich nicht verkneifen können, hoffte er doch bereits in seinem ersten Laden auf die schützende Wirkung einer gewissen Drohkulisse.
Der Klamottenladen "Unbreakable Streetwear" von Volker Fuchs in der Bürgerweide Hatte Volker Fuchs zunächst noch Kontakte zur rechten Szene geleugnet, so trat er 2006 offen bei Neonaziveranstaltungen auf. Erwähnenswert sind sein Erscheinen bei einer Feier der „Pennale Burschenschaft Chattia Friedberg zu Hamburg“ am 07.Mai 2006 im Ratskeller Stellingen, seine Festnahme am Rande einer NPD-Veranstaltung in Eimsbüttel am 08.Juni 2006, sowie seine Teilnahme an der NPD-Demonstration am 14.10.06 durch Wandsbek. Mit Nazikader und NPD-Mitglied Torsten de Vries, der Kontakte in die HSV-Fangemeinde hat und seit Jahren rechtsradikaler Aktivist ist, pflegt er freundschaftlichen Umgang. Seine ersten Geschäftsräume verlor Volker Fuchs Ende September 2006. Immer mehr Mieter des Hauses in der Talstraße beschwerten sich über Provokationen und Beschimpfungen, Strafverfahren wegen Körperverletzungen wurden gleich reihenweise gegen Fuchs eingeleitet. Als es dem Vermieter zu viel wurde, setzte er Fuchs vor die Tür. Zwar versuchte Fuchs, direkt gegenüber in der Talstraße neu Räumlichkeiten anzumieten, die Eigentümerin zog ihr Angebot aber zurück, als Antifaschisten sie über die Person Volker Fuchs aufklärten.
NPD-Mitglied Torsten de Vries (mitte) und Ladenbesitzer Volker Fuchs (rechts) bei einer Burschenschaftsveranstaltung am 07.05.2006 in Hamburg Stellingen Vermieter des neuen Ladens in der Bürgerweide ist scheinbar die „Hanseatische Baugenossenschaft“. Dort dürfte wohl kaum bekannt sein, welchen Mieter man sich mit Volker Fuchs ins Boot geholt hat. Ob der Name von Fuchs neustem Projekt hält, was er verspricht (…unbreakable…), darf bezweifelt werden: Die Schaufenster des Ladens sind jedenfalls gerade erst zu Bruch gegangen…
Antifaschisten informierten 2006 die Anwohner über Volker Fuchs und seinen damaligen Klamottenkaden "Elite Style/Odin&Freya" in der Talstraße
Wir werden euch über die neusten Entwicklungen und Gegenaktivitäten auf dem Laufenden halten. Zeigen wir den Nazis, dass wir sie und ihre Läden nicht haben wollen!!! Nicht in Hamburg und auch nicht anderswo!!! |